Der Kunstverein Wolfenbüttel versteht sich als diskursiver Raum für experimentelle, freie künstlerische Prozesse. Wir sind ist nicht nur Ausstellungsraum, sondern auch Werkstatt und Experimentierfeld, in dem die in den Ausstellungen formulierten künstlerischen Inhalte durch eigene kreative Arbeit vermittelt werden. Neben unseren regelmäßig stattfindenden Künstlergesprächen laden wir während der Ausstellungen immer wieder zu ergänzenden Vorträgen, Lesungen und Filmvorführungen ein. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Führungen durch die Ausstellungen zu buchen. Dies kann im privaten Rahmen, z.B. zu einem Geburtstag oder als Erlebnisfeier für den Betrieb stattfinden. Über diese Formate der Erwachsenenbildung konzipieren wir für jede Ausstellung auch Workshops für Schulgruppen mit Kindern und Jugendlichen, welche grundsätzlich von den KünstlerInnen geleitet werden.

Gerne entwickeln wir auch für Sie und ihre Gruppe einen praktischen Workshop vor Ort. Anfragen bitte an: kontakt@kunstverein-wf.de

Die konkreten Veranstaltungen werden hier auf der Homepage, auf den Einladungskarten und in der Presse angekündigt. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

kommende Termine (Begleitprogramm) im Rahmen der Ausstellung KIÖR-BESTANDSAUFGABE:

 

Samstag, 14.8.2021, 11:30 – 18 Uhr: generationsübergreifender Workshop Papier, mit Lucila Pacheco-Dehne, Maja Zipf
Anm. ÄNDERUNG: Wir müssen leider mitteilen, dass wir aus verschiedenen Gründen den zweiten Workshop mit dem geplanten Materialschwerpunkt Lehm in diesem Jahr nicht durchführen können und werden thematisch an den ersten Workshop anknüpfen.

Im Rahmen dieses offenen, generationsübergreifenden Workshops möchten wir zu einem gemeinsamen skulpturalen Arbeiten im Hof des Prinzenpalais einladen: FREESTYLE SCULPTURING könnte man es nennen.

Alle Menschen jeden Alters sind herzlich willkommen. Der Workshop an sich ist kostenlos.

Neben verschiedenen Stationen werden Materialien zur Verfügung gestellt, die dazu einladen sollen, selbst ästhetische Forschungen zu betreiben. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf dem Material Papier. Anregungen sind willkommen, ebenso mitgebrachte Ideen.

Auch möchten wir gemeinsam die Ausstellung zum Anlass nehmen Welche Skulptur im öffentlichen Raum wünschen wir uns?

Sonntag, 15.8.2021, 11:30 – 13 Uhr
artisttalk 3*: Christian Holl und Klaus Kleine im Gespräch mit Stine Hollmann

Montag bis Freitag, 16.8.– 20.8.2021, je 10:30 – 13:30 Uhr: performative Auseinandersetzung mit KIÖR-BESTANDSAUFGABE, offener Intensivtanzworkshop mit Lisa Haucke, mit öffentlicher Aufführung am Freitag, 20.8.2021 um 15 Uhr.
Treffpunkt: Kunstverein Wolfenbüttel, Zielgruppe: ab 14 Jahren*
Anzahl der Teilnehmenden begrenzt*


Sonntag, 22.8.2021 11:30 – 13 Uhr: artisttalk 4: Arne Rautenberg und Volker Tiemann im Gespräch


Dienstag, 24.8.2021, 18:30 – 20 Uhr: Vortrag*: „living the city. Eine Ausstellung über Städte, Menschen und Geschichten.“ von Prof. Tatjana Schneider Ph.D. M.Arch., Leiterin des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt, TU Braunschweig

 

* Anmeldung erforderlich

wenn nicht anders angegeben:
Ort: Kunstverein Wolfenbüttel, Kulturhaus Prinzenpalais, Innenhof
Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.
Alle Angebote sind für die Teilnehmenden kostenlos.

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MADE BY US

Im Rahmen der Ausstellung MADE BY US - MIKAN von dem Künstlerduo MADE BY US (Saori Kaneko und Richard Welz) lädt der Kunstverein herzlich ein:

zum Gespräch mit MADE BY US (Saori Kaneko und Richard Welz) und Susanne Knorr, Kuratorin Kunsthalle Erfurt

 

zum Abschluss der Ausstellung »MADE BY US - MIKAN«


am Sonntag, 13. Juni 2020 um 11:30 Uhr im Kunstverein Wolfenbüttel

 

und live-online auf dem YouTube-Kanal: madebyusradioactive

 

Zahl der Teilnehmenden vor Ort ist begrenzt, eine Anmeldung per E-Mail an kontakt@kunstverein-wf.de oder telefonisch unter 05331 27875 erforderlich. Es gelten die allgemeinen Hygienebestimmungen.

Cyanotopie-Workshop im Rahmen der Ausstellung MADE BY US - MIKAN

 

Montag, den 31.05.2021, 16 - 19 Uhr

ausstellungsbegleitender Cyanotopie-Workshop

mit dem Künstlerduo MADE BY US (aka Saori Kaneko und Richard Welz)

 

Im Rahmen der Ausstellung MADE BY US - MIKAN im Kunstverein Wolfenbüttel stellt das Künstlerkollektiv - ausgehend von ihrer Arbeit HORIZONT - in dem dreistündigen Workshop Ursprünge der Cyanotypie und eine diesem Verfahren nach verbundene Künstlerposition vor. Im praktischen Teil werden eigene Fotogramme im DIN A4-Format angefertigt, in denen mitgebrachte Gegenstände und Negative, Folien etc. ins Bild übersetzt werden.

 

Saori Kaneko (geb. 1976 in Tokio, JP) und Richard Welz (geb. 1989 in Wittenberg, DE) leben und arbeiten seit 2020 in Leipzig und arbeiten neben dem gemeinsamen Projekt MADE BY US auch individuell künstlerisch. Gemeinsam absolvierten sie 2015 ihr Diplom Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar bei Prof. Liz Bachhuber, Prof. Elfi Fröhlich und Prof. Dr. phil. habil. Michael Lüthy. Als MADE BY US waren sie bereits 2018 im Rahmen der Gruppenausstellung Surviving the Fitness im Kunstverein Wolfenbüttel mit Fotografien vertreten, die sich mit dem Salzbergwerk Asse beschäftigten.

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PATRICIA DREYFUS

Das spontane #zeichnen, #drawing das zeichnerische Festhalten von flüchtigen (Traum)-Bildern ist für die Praxis von Patricia Dreyfus wesentlich. Was noch? Das könnt ihr kommenden Sonntag die Künstlerin selbst fragen. Sonntag, 02. Mai ab 11.30 Uhr #moresoon  #artisttalk

Bis dahin fragen wir uns, wie - in Anlehnung an die Praxis der Künstlerin - morgens direkt nach dem Aufstehen die letzten Bilder aus den Träumen spontan festgehalten werden können? Unsere Kunstvermittlerin schlägt schnelle sogenannte „oneliner“ vor - und wir machen Onliner draus. Zwischen Spontanität und Konzentration - ohne die innere Kritikstimme- frei nach dem Motto des Titelgebenden Werks lettre á moi-même von #PatriciaDreyfus aufzugreifen: #letitbe #letitflow #challengeyourself #dreams #drawings #exhibition #artmeditation #incoronatimes #takeyourtime #schlafenistschön #träumenisterlaubt

Konzept: Maja Zipf

Musik:

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Die Künstlerinnen Jana Doell und Silke Schwarz konzipierten gemeinsam für ihre Dialogausstellung und ausgehend von der titelgebenden Installation im Kunstverein einen Audiowalk.

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Der Künstler Max Freund stellt uns eine Anleitung zum Erstellen eines Fan-Zines zur Verfügung.
Was Fan-Zines sind? Typischerweise handelt es sich um Publikationen in (sehr) kleiner Auflage, die von Amateuren – DIY – hergestellt werden und der Kommunikation innerhalb bestimmter Gruppen und Subkulturen dienen. Das Wort leitet sich von Magazine ab. Der Gestaltung sind dabei keine Grenzen gesetzt, den Inhalten auch nicht.

· Foto: Stine Hollmann

Vier einfache Schritte zum eigenen Zine:

1. Man benötigt Papier* und alles was man zur Ausgestaltung nutzen möchte.
(*in einem Format, aus dem sich pro Blatt zwei Zineseiten ergeben. Beispielsweise ergibt eine DinA4 Seite einmal mittig gefaltet, dann ein Zine-Seitenformat von DinA5, da alle gestalteten Seiten aufeinandergelegt in der Mitte zusammen getackert werden, ist die erste Hälfte des ersten Blattes die erste und die zweite, rechte Hälfte, die letzte Seite, das zweite Blatt die zweite und die vorletzte Seite usw.)

Sicher hilfreich sind Stifte, Schere, Kleber und wichtiger - Reißzwecken, um das Zine am Schluss zu binden. (Fachjargon: auszuschießen)

2. Konzeption: Wie viele Seiten soll das Zine haben? Wie gehe ich mit meinen Seiten um?

Eventuell erste Notizen oder Skizzen.

3. Produktion: Inhalte Recherchieren, Bilder suchen, alte Fotoalben durchwühlen, Fotos machen, Skizzieren, Malen, illustrieren – Was liegt mir am meisten? Wie drücke ich mich aus?

4. Drucken: Wenn ich mein Zine vervielfältigen möchte, drucke ich auf einem Duplexdrucker, einem Drucker der beidseitig druckt. Dann kann ausgeschossen werden! Alle Seiten werden in ihren Mitten zusammengetackert – et voila ein traditionelles Zine!

Fotos aus dem Arbeitsprozess oder das fertige Werk teilen wir gerne hier auf der KV WF-Seite!

Alle diejenigen die uns Fotos von ihren Zines zu schicken erhalten von uns ein Zine aus der aktuellen Ausstellung Pepsi Therapie von Max Freund! (sofern ihr uns eure Adresse mitteilt. Diese bitte mit Fotos/Film vom Zine an kontakt@kunstverein-wf.de)

Dem kreativen Arbeiten ist dabei keinerlei Grenze gesetzt. Man kann seinen eigenen Comic zeichnen, eine Kurzgeschichte ausformulieren, ein Moodboard erstellen, eine Informationslektüre gestalten, Fotos miteinander in Beziehung setzen – oder alles auf einmal.

Wenn die Seiten des Zine dann gestaltet sind, kann man sich überlegen das Werk für wenige Cents im Copyshop oder mit dem heimischen Drucker zu vervielfältigen, um Freunden und Verwandten eine Freude zu machen, oder es beim örtlichen Bäcker auszulegen.

Vielleicht ist die Zeit reif uns wieder mehr auf analoge Kommunikation zu besinnen?

 

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Außerdem schicken wir - gerne auch gegen eine kleine Spende - allen ein Zine nach Hause, die sich keines basteln möchten aber trotzdem in den Genuss eines Artefaktes einer vergangenen Zeit kommen möchte oder noch ein Ostergeschenk brauchen.
In diesem Fall schreibt uns bitte eine E-Mail an: kontakt@kunstverein-wf.de - wir finden dann unkomplizierte Distributionswege.

Unter soybot.bigcartel.com könnt ihr außerdem andere Arbeiten von Freund und anderen Künstlern sehen, oder Inspiration für euer eigenes Zine sammeln!