Künstlerischer Nachlass –

Erinnerung als Aufgabe im Spannungsfeld von Kunstgeschichte und Regionalgeschichte

 

Samstag, 17. September 2022, 9:30 – 16.30 Uhr
Ort: Kunstverein Wolfenbüttel e.V., Reichsstraße 1, 38300 Wolfenbüttel
Anmeldung unter kontakt@kunstverein-wf.de

 

Im Landkreis Wolfenbüttel gibt es diverse künstlerische Nachlässe – sie stecken voller Überraschungen, sind Vermächtnis und mitunter auch Verpflichtung. Die Bandbreite der Fragen, Probleme und Antwortmöglichkeiten rund um den Umgang mit einem solchen Nachlass sind enorm. Die Tagung versucht Fragen nach der Bedeutung und dem Umgang mit Nachlässen von Künstler*innen zu ermitteln und teilweise zu beantworten. Sie richtet sich somit insbesondere an
Nachlassbetreuende, Sammelnde und Künstlerinnen und Künstler.

Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 09. September unter kontakt@kunstverein-wf.de und die formlose Beantwortung folgender Fragen:


1) Was ist ihre Motivation an diesem Fachtag teilzunehmen?
2) Mit welchem Vor - oder Nachlass/Beständen setzen Sie sich auseinander?
3) Was sind Ihre Erwartungen/Ihre offenen Fragen, die sie in Bezug auf dieses Thema haben
und hoffen, dass sie im Fachtag aufgegriffen werden?


Schicken Sie uns gerne auch einen Bildeindruck (max. 5. Bilder) von einzelnen Werken und den räumlichen Gegebenheiten.

Ein Kooperationsprojekt des Kunstvereins Wolfenbüttel und der Servicestelle Kultur im Landkreis Wolfenbüttel

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in Zusammenarbeit mit

BBK Niedersachsen

vZG GBV

 

https://www.kuenstlerdatenbank.niedersachsen.de/index/

REFERENTINNEN UND REFERENTEN

DAGMAR SCHMIDT ist freischaffende Künstlerin und Kuratorin. Sie bearbeitete verschiedene Forschungsaufgaben für Kunst im öffentlichen Raum und Kunst am Bau. 2006 erhielt sie den renommierten mfi Preis Kunst am Bau für Ihre Bodenskulptur Grabungsstaedte in Halle (Saale). Seit 2014 ist sie Vorsitzende des Bund bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK Niedersachsen) und seit 2017 auch Bundesvorsitzende des BBK. 2022 wurde sie zur Vizepräsidentin des Deutschen Kulturrates gewählt.

SUSANNE SCHUBERTH ist stellvertretende Geschäftsstellenleiterin und Fachreferentin für Projektmanagement bei der Braunschweigischen Stiftung. Seit 2015 lehrt sie zudem als Dozentin am International Graduate Center Bremen. 2010 absolvierte sie ein Intensivstudium zum „Stiftungsmanager“ an der European Business School, Oestrich-Winkel).

RÜDIGER STANKO ist freischaffender Künstler und Dozent an der Leibniz-Universität Hannover (Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft). Seine Arbeitsweise ist konzeptuell. Er untersucht mit seiner Malerei u.a. die Begriffe Komposition und Autorschaft. Seine Arbeiten sind in diversen Ausstellungen im Raum Hannover zu sehen. 1991 und 2012 stellte er im Kunstverein Wolfenbüttel aus.

ANNA WONDRAK ist Kunsthistorikerin und leitet seit Februar 2022 das Künstlerarchiv der Stiftung Kunstfonds in Pulheim bei Köln. Zuvor war sie über 15 Jahre als freie Kuratorin und Kunstberaterin tätig. Besonders in den letzten Jahren beriet sie zahlreiche Künstler*innen und Erb*innen zum Thema Künstler*innenvor- und nachlässe, u.a. als Kuratorin der Stiftung für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt, wo sie für die Erfassung, Erforschung und öffentliche Sichtbarkeit von über 15 Vor- und Nachlässen zuständig war.