Der Kunstverein Wolfenbüttel versteht sich als diskursiver Raum für experimentelle, freie künstlerische Prozesse. Wir sind ist nicht nur Ausstellungsraum, sondern auch Werkstatt und Experimentierfeld, in dem die in den Ausstellungen formulierten künstlerischen Inhalte durch eigene kreative Arbeit vermittelt werden. Neben unseren regelmäßig stattfindenden Künstlergesprächen laden wir während der Ausstellungen immer wieder zu ergänzenden Vorträgen, Lesungen und Filmvorführungen ein. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Führungen durch die Ausstellungen zu buchen. Dies kann im privaten Rahmen, z.B. zu einem Geburtstag oder als Erlebnisfeier für den Betrieb stattfinden. Über diese Formate der Erwachsenenbildung konzipieren wir für jede Ausstellung auch Workshops für Schulgruppen mit Kindern und Jugendlichen, welche grundsätzlich von den KünstlerInnen geleitet werden.

Gerne entwickeln wir auch für Sie und ihre Gruppe einen praktischen Workshop vor Ort. Anfragen bitte an: kontakt@kunstverein-wf.de

Die konkreten Veranstaltungen werden hier auf der Homepage, auf den Einladungskarten und in der Presse angekündigt. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

 

 

* = Anmeldung erforderlich

wenn nicht anders angegeben:
Ort: Kunstverein Wolfenbüttel, Kulturhaus Prinzenpalais, Reichsstraße 1
Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.
Alle Angebote sind für die Teilnehmenden kostenlos.

Termine (Begleitprogramm) im Rahmen der Ausstellung "backyard" von Paloma Riewe:

Generationsübergreifender Workshop: Samstag, 25. Juni, 18 – 22 Uhr

im Rahmen der Langen Nacht der kleinen Museen

think BIG – offene Werkstatt im Hof
Den zeitintensiven, raumgreifenden Skulpturen Paloma Riewes gehen oft im künstlerischen Entwicklungs- und Planungsprozess Modelle voraus. Wie laufen diese bild-hauerischen Prozesse ab? Wie plane ich eine große Skulptur? Der offene Workshop soll den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, Einblicke in die Planung und den Prozess von der Idee bis zum fertigen Werk zu bekommen. Wir werden kleine freie Modelle herstellen und gemeinsam darüber nachdenken welche Konsequenzen es gäbe, wenn man das Modell im Großen umsetzen würde.
Der Workshop wird von Lucila Pacheco-Dehne betreut und ist für Besuchende der Ausstellung öffentlich zugänglich.


Bitte melden Sie sich telefonisch unter 
0176/70 53 55 00 oder per E-Mail über kontakt@kunstverein-wf.de an.

 

Das Programmheft mit allen Veranstaltungen im Rahmen der Langen Nacht der kleinen Museen, finden Sie hier.

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Die Künstlerinnen Jana Doell und Silke Schwarz konzipierten gemeinsam für ihre Dialogausstellung und ausgehend von der titelgebenden Installation im Kunstverein einen Audiowalk.

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Der Künstler Max Freund stellt uns eine Anleitung zum Erstellen eines Fan-Zines zur Verfügung.
Was Fan-Zines sind? Typischerweise handelt es sich um Publikationen in (sehr) kleiner Auflage, die von Amateuren – DIY – hergestellt werden und der Kommunikation innerhalb bestimmter Gruppen und Subkulturen dienen. Das Wort leitet sich von Magazine ab. Der Gestaltung sind dabei keine Grenzen gesetzt, den Inhalten auch nicht.

· Foto: Stine Hollmann

Vier einfache Schritte zum eigenen Zine:

1. Man benötigt Papier* und alles was man zur Ausgestaltung nutzen möchte.
(*in einem Format, aus dem sich pro Blatt zwei Zineseiten ergeben. Beispielsweise ergibt eine DinA4 Seite einmal mittig gefaltet, dann ein Zine-Seitenformat von DinA5, da alle gestalteten Seiten aufeinandergelegt in der Mitte zusammen getackert werden, ist die erste Hälfte des ersten Blattes die erste und die zweite, rechte Hälfte, die letzte Seite, das zweite Blatt die zweite und die vorletzte Seite usw.)

Sicher hilfreich sind Stifte, Schere, Kleber und wichtiger - Reißzwecken, um das Zine am Schluss zu binden. (Fachjargon: auszuschießen)

2. Konzeption: Wie viele Seiten soll das Zine haben? Wie gehe ich mit meinen Seiten um?

Eventuell erste Notizen oder Skizzen.

3. Produktion: Inhalte Recherchieren, Bilder suchen, alte Fotoalben durchwühlen, Fotos machen, Skizzieren, Malen, illustrieren – Was liegt mir am meisten? Wie drücke ich mich aus?

4. Drucken: Wenn ich mein Zine vervielfältigen möchte, drucke ich auf einem Duplexdrucker, einem Drucker der beidseitig druckt. Dann kann ausgeschossen werden! Alle Seiten werden in ihren Mitten zusammengetackert – et voila ein traditionelles Zine!

Fotos aus dem Arbeitsprozess oder das fertige Werk teilen wir gerne hier auf der KV WF-Seite!

Alle diejenigen die uns Fotos von ihren Zines zu schicken erhalten von uns ein Zine aus der aktuellen Ausstellung Pepsi Therapie von Max Freund! (sofern ihr uns eure Adresse mitteilt. Diese bitte mit Fotos/Film vom Zine an kontakt@kunstverein-wf.de)

Dem kreativen Arbeiten ist dabei keinerlei Grenze gesetzt. Man kann seinen eigenen Comic zeichnen, eine Kurzgeschichte ausformulieren, ein Moodboard erstellen, eine Informationslektüre gestalten, Fotos miteinander in Beziehung setzen – oder alles auf einmal.

Wenn die Seiten des Zine dann gestaltet sind, kann man sich überlegen das Werk für wenige Cents im Copyshop oder mit dem heimischen Drucker zu vervielfältigen, um Freunden und Verwandten eine Freude zu machen, oder es beim örtlichen Bäcker auszulegen.

Vielleicht ist die Zeit reif uns wieder mehr auf analoge Kommunikation zu besinnen?

 

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Außerdem schicken wir - gerne auch gegen eine kleine Spende - allen ein Zine nach Hause, die sich keines basteln möchten aber trotzdem in den Genuss eines Artefaktes einer vergangenen Zeit kommen möchte oder noch ein Ostergeschenk brauchen.
In diesem Fall schreibt uns bitte eine E-Mail an: kontakt@kunstverein-wf.de - wir finden dann unkomplizierte Distributionswege.

Unter soybot.bigcartel.com könnt ihr außerdem andere Arbeiten von Freund und anderen Künstlern sehen, oder Inspiration für euer eigenes Zine sammeln!